Spitzenleistungen der kommenden Technik-Elite gewürdigt

243 Schülerinnen und Schüler des Werkschulheims Felbertal und der Salzburger Höheren Technischen Lehranstalten und erhielten auch heuer Stipendien der Sparte Industrie der WKS für ihre ausgezeichneten Leistungen.

An 27 Schülerinnen und Schüler des Werkschulheims Felbertal wurden 7.950 Euro ausgeschüttet. Ihr gemeinsamer Notendurchschnitt lag bei 1,17.

Herzlichen Glückwunsch!

Interview mit Mia C. Gruber und Theodor Daryus Böhm vom Werkschulheim Felbertal

1) Was sind die Vorzüge einer höheren technischen Ausbildung und was zeichnet meine Schule ganz besonders aus?

Mia C. Gruber: Die technische Ausbildung mag alleine für sich gestellt einseitig erscheinen, aber bei der Notwendigkeit z.B. eines Mediziners sich hochtechnischer Maschinen mit handwerklichem Geschick zu bedienen, sieht man die Wichtigkeit der technischen Grundausbildung. So entwickelt sich auch der Arbeitsmarkt, und Leute, die ihr technisches Verständnis verknüpfen können, werden immer gefragter. Doch neben dem wirtschaftlichen Vorteil, bietet diese Ausbildung mir eine der nützlichsten Fähigkeiten: meine Umgebung aus einer technisch-analysierenden Perspektive zu sehen. So sind Vorgänge, die für viele wie reine Magie wirken, für einen Menschen mit einer solchen Perspektive verständlich, nachvollziehbar, und man kann diese folgend sogar hinterfragen. Das geht dann in den Bereich, den diese Ausbildung des Werkschulheim Felbertal zum Außergewöhnlichen auszeichnet: die Überschneidung von kompetenzorientierter Lösungsfindung und technischem Verständnis.

Theodor Daryus Böhm: Ich glaube, je mehr Standbeine man in der heutigen Zeit haben kann, desto besser. Egal ob es sich um Sprachen, Handwerksaufbildungen oder etwas anderes handelt. Die AHS Matura am Ende der schulischen Laufbahn gleichzeitig mit dem Gesellenbrief in der Hand zu halten, bietet einen enorm hohen Mehrwert für die berufliche Karriere. Man erspart sich so viel Zeit, die heutzutage sowieso schon sehr rar zu sein scheint. Ich finde es toll, dass das Werkschulheim Felbertal als einer der einzigen namhaften Schulen in Österreich eine solch umfassende Ausbildung anbietet, die nicht auf Drillen und Druck, sondern auf Spaß und Freude basiert.

2) Was bedeutet das Stipendium der Sparte Industrie für mich?

Mia C. Gruber: Besonders die Förderung der technischen Grundausbildung durch unsere Stipendien, welche uns von der Sparte Industrie zu Gute kommen, zeigen, wie wichtig in unserem Land Salzburg der Nachwuchs an innovativen technisch Begabten, aber auch humanistisch gebildeten ist.

Theodor Daryus Böhm: Für mich ist dieses Stipendium ein kleiner, aber doch ein großer Sieg. Da ich in Salzburg keinen Hauptwohnsitz habe, wurde ich in den letzten Jahren für meine Leistungen nicht ausgezeichnet. Ich fand das überaus bedauernswert, da ich seit über sieben Jahren in Salzburg in das Werkschulheim gehe und meine Leistungen auch im Werkschulheim erbracht habe. Doch dieses Jahr ist alles anders! Zum ersten Mal werden auch diejenigen mit einem Stipendium ausgezeichnet, welche keinen Hauptwohnsitz in Salzburg haben - das ist ein Meilenstein für mich, meine Mitschüler, welche auch ausgezeichnet werden und für die Salzburger Wirtschaft, da diese sich auf hochqualifizierte Arbeitskräfte freuen kann.

3) Welche Perspektiven erwarte ich mir nach meiner Ausbildung?

Mia C. Gruber: Für meine technischen Zukunftsaussichten werde ich in unserem Land Salzburg mit meinem dann hoffentlich abgeschlossenen Studium für Bauingenieurswesen beste Betätigungsmöglichkeiten vorfinden.

Theodor Daryus Böhm: Nach meiner Ausbildung erwarte ich mir, dass ich die Chance bekomme, mein Wissen, mein Talent und meine Qualitäten in der Salzburger Wirtschaft anwenden zu können, damit ich zu einer leuchtenden Zukunft beitragen kann. Außerdem erwarte ich mir, dass sich die beste Ausbildung in Salzburg für mich rentieren wird und ich ohne Probleme studieren kann, dass sich mir Wege öffnen und dass ich eine Arbeit verrichten kann, die etwas zur Weiterentwicklung unsere Gesellschaft, der Industrie und der Menschheit beitragen kann.

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