FAQ - häufig gestellte Fragen

1. Aufnahme ins Werkschulheim (1. Klasse)

Wie erfolgt die Anmeldung und Aufnahme ins Werkschulheim?

Der Einstieg ins Werkschulheim beginnt nach der Volksschule. Es gelten die gleichen Aufnahmekriterien wie für ein Gymnasium (max. zwei Gut im Volksschulzeugnis der 4. Klasse). Die Anmeldung ist in diesem Schuljahr jederzeit bis spätestens 2.2.2017 möglich. Alle Bewerber und Bewerberinnen werden zu einer dreitägigen Schulbahnberatung eingeladen, die die Grundlage für die Aufnahmeentscheidung bildet.

Für die Erstanmeldung benötigen sie das Anmeldeformular und das Abschlusszeugnis der 3. Klasse Volksschule. Im Anschluss erhalten Sie schriftlich detaillierte Informationen.

Wie verlaufen die Kennenlerntage vom 6. bis 8. Februar 2017?

An diesen Tagen wird ein abwechslungsreiches Programm mit verschiedenen Eignungstests angeboten (Werken, Deutsch, Mathematik, soziale und psychologische Komponenten, Spiele). Betreut werden die Kinder, die in Gruppen unterteilt werden, von Erziehern und älteren Schülern (Kornetten). Die Bewerber für das Internat übernachten während dieser Tage im Werkschulheim und essen auch im Internat. Sie bekommen drei Hauptmahlzeiten, sowie vormittags und nachmittags eine Jause. Die halbinternen Schüler und Schülerinnen werden jeweils in der Früh von den Erziehungsberechtigten in die Schule gebracht und am Abend wieder abgeholt (Mittagessen und 2x Jause wird vom Werkschulheim gestellt). Die Ergebnisse der Aufnahmsprüfung erfahren Sie ab Donnerstag, dem 4. Februar auf unserer Homepage, außerdem werden Sie schriftlich verständigt.

2. Einstieg ins Werkschulheim (2 - 4. Klasse bzw. Oberstufe)

Wie erfolgt der Einstieg ins Werkschulheim in die 2. -4. Klasse?

Zwischen der 2. und 4. Klasse (6.-8 Schulstufe) ist der Einstieg ins Werkschulheim Felbertal nur nach Maßgabe freier Plätze möglich. Diese „Quereinsteiger“ müssen keine Aufnahmeprüfung absolvieren, allerdings die Kriterien zum Besuch eines Gymnasiums erfüllen (Zeugnisse bitte unbedingt vorlegen). Vor der Aufnahme wird die Kandidatin / der Kandidat gemeinsam mit den Erziehungsberechtigen zu einem Gespräch mit dem Direktor und dem Erziehungsleiter eingeladen. Schüler und Schülerinnen, die in die 3. oder 4. Klasse einsteigen wollen, müssen die entsprechenden Lateinkenntnisse im Zeugnis belegen können beziehungsweise sich innerhalb einer Frist der entsprechenden Einstufungsprüfung unterziehen. Schüler und Schülerinnen aus dem Ausland können anfangs nur als „außerordentliche“ Schüler (so der juristische Terminus) aufgenommen werden. Erst nach dem Bestehen der individuell notwendigen Einstiegsprüfungen werden sie als „ordentliche“ Schüler geführt.

Kann man nach der 4. Kl. Hauptschule/Gymnasium (= 8. Schulstufe) in die Oberstufe einsteigen?

Die Zahl der Oberstufenschüler ist bei uns durch die Zahl der verfügbaren Handwerksplätze begrenzt. Ein Einstieg in die Oberstufe ist daher abhängig von der Anzahl der frei verfügbaren Plätze. SchülerInnen, die nach der Hauptschule oder nach der Unterstufe eines Gymnasiums in die 5. Klasse einsteigen wollen, müssen sich in diesem Schuljahr bis spätestens 2. Febraur 2017 bei uns anmelden. Grundsätzlich werden Hauptschüler und Gymnasiasten gleichwertig eingestuft. Hauptschüler sollten möglichst aus der 1. Leistungsstufe kommen, und dürfen in ihrem letzten Zeugnis in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik in der zweiten Leistungsstufe schlechtesten Falls ein Gut haben. Am Freitag, dem 3. Februar 2017, findet für alle Bewerber ein handwerklich technischer Eignungstest am Werkschulheim Felbertal statt. Dieser ist notwendig, um eine sinnvolle Zuordnung ins Handwerk treffen zu können. Hierbei fallen Kosten von 50 Euro an. Auf  Basis dieses Tests und der vorliegenden Schulzeugnisse findet eine Aufnahme-Reihung innerhalb der Bewerber statt. Schüler und Schülerinnnen ohne Lateinkenntnisse wählen Französisch als zweite Fremdsprache.

3. Tage der offenen Tür / Berufsmessen

Kann ich mir die Schule einmal anschauen?

Wie jedes Jahr bietet das Werkschulheim Felbertal im laufenden Schuljahr zweimal einen Tag der offenen Tür an. Voranmeldung ist dazu keine notwendig. Halbstündig finden an diesem Tag zwischen 10 Uhr und 15 Uhr Führungen durch die Schule, die Werkstätten und das Internat statt. Die Führungen werden von Elternvertretern, Schülern und Lehrkräften geleitet, die für Fragen aller Art zur Verfügung stehen.

Termine im Schuljahr 2016/17:

2. Dezember 2016, 9 Uhr bis 15 Uhr

13. Jänner 2016, 9 Uhr bis 15 Uhr

Das Werkschulheim Felbertal ist auch bei der Berufsinformationsmessse in Wels (11.-15. Oktober 2016) und bei der Berufsinformationsmesse in Salzburg (17.-20. November 2016) mit einem Stand vertreten.

Besonders interessierte SchülerInnen laden wir gerne zu Schnuppertagen ein. Hierzu sind die Anmeldung im Sekretariat (sekretariat@werkschulheim.at oder tel +436221 7281 123) und eine Terminvereinbarung für ein Gespräch mit Direktor und Erziehungsleiter erforderlich.

4. Allgemeine Fragen zum Werkschulheim

Was ist das Besondere an der Werkschulheim-Ausbildung?

Das Werkschulheim Felbertal ist ein Privatgymnasium mit Öffentlichkeitsrecht, in dem die Schüler in neun Jahren eine einzigartige Doppelqualifikation erwerben: einerseits den AHS-Abschluss, der zum Studium an jeder Universität berechtigt, andererseits die Gesellenprüfung in einem Handwerk. Die Schule wird als Internat, aber auch mit Tagesbetreuung für Schüler und Schülerinnen der näheren Umgebung, geführt. Die Schüler kommen aus ganz Österreich und dem benachbarten Ausland. In der Unterstufe sind die Schwerpunkte Werken und Informatik, in der Oberstufe wird die Handwerksausbildung parallel zum Gymnasium geführt Das Werkschulheim ist leicht zu erreichen (Lageplan).

Wie erfolgt die Anreise ins Werkschulheim?

a) Für Internatsschüler erfolgt die An- und Abreise nach Wochenenden und freien Tagen/ Ferien entweder individuell, in Fahrgemeinschaften oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Ein Postbus bringt die Schüler nach Unterrichtsschluss zum Hauptbahnhof Salzburg, von wo die Weiterfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgt, beziehungsweise am Sonntag Abend (21:00 Uhr) vom Hauptbahnhof ins Werkschulheim.  

b) Die halbinternen Schülerinnen und Schüler reisen jeweils am Morgen an (individuell oder per Bus) und werden täglich ab 17 Uhr vom jeweiligen Busunternehmen wieder in ihren Heimatort gebracht.

5. Gymnasium

Welche Schwerpunkte hat das Gymnasium?

Im Unterricht der Unterstufe wird mit insgesamt 19 Wochenstunden ein intensiver Schwerpunkt im Werkunterricht gebildet.

Im Bereich der Fremdsprachen wird Englisch ab der 1. Klasse, Latein ab der 3. Klasse, fakultativ Spanisch ab der 6. Klasse oder Französisch ab der 7. Klasse angeboten. Zusätzlich wird die Möglichkeit zu Zertifizierungen in Englisch geboten. Weitere Schwerpunkte im Schuljahr sind verschiedene Projekttage beziehungsweise Projektwochen (zum Beispiel: Zirkusprojekt, Theatertage, Sprachwochen) sowie die Lager- und Wanderwoche für alle Klassen und das Technikerprojekt für die 8. Klasse. Mehr unter > Schulschwerpunkte

Wie lange dauert die Schulausbildung?

Aufgrund der Handwerksausbildung und den zusätzlich notwendigen Ausbildungsstunden ist der Schulbesuch im Gymnasium auf neun Jahre angelegt.

Haben Sie am Samstag Unterricht?

Um den Internatsschülern längere Wochenendaufenthalte zuhause zu ermöglichen, wird abwechselnd in einem 6-Tage (Unterricht auch samstags) und einem 5-Tage Rhythmus (Unterrichtsschluss für alle am Freitag) unterrichtet.

6. Handwerksausbildung

Welche Handwerksfächer stehen zur Wahl?

In der Oberstufe bietet das Werkschulheim eine Handwerksausbildung in den drei Sparten Mechatronik; Maschinenbautechnik und Tischlereitechnik. Die Ausbildung dauert vier Jahre und umfasst insgesamt etwa 70 Jahresstunden. Besonderen Wert legen wir auf die fundierte Vermittlung von Basiswissen und auf praxis- und projektorientiertes Arbeiten in den Werkstätten, wo der Unterricht in Kleingruppen erfolgt (maximal 8 Schülerinnen und Schüler pro Meister). Die Ausbildung endet mit dem Technikerprojekt und den Lehrabschlussprüfungen mit den entsprechenden Qualifikationen (siehe auch Punkt 11: Abschluss).

Kann sich mein Sohn das Handwerksfach aussuchen oder wie erfolgt die Einteilung?

Die Zuteilung im Handwerk erfolgt durch ein mehrstufiges Verfahren. Bereits im Werkunterricht der Unterstufe lernen die Schüler und Schülerinnen den Umgang mit den unterschiedlichen Materialien und die Materialeigenschaften kennen. Ein verpflichtender technisch handwerklicher Eignungstest ermöglicht vertiefende Rückschlüsse über die handwerkliche Eignung und über die persönlichen Neigungen. Bei einem Schnuppertag in den Werkstätten werden die fachlichen Erfordernisse geklärt. In einem abschließenden Gespräch mit dem Direktor erfolgt die Zuordnung aufgrund der einzelnen Testergebnisse und der schulischen Qualifikation.

Praktikum im Handwerk
 
In jedem Handwerk ist ein einschlägiges Praktikum notwendig. Laut Lehrplan muss das Praktikum folgenden Umfang haben:
Variante 1: mind. 2 Wochen zwischen 6. und 7. Klasse und 2 Wochen zwischen 7. und 8. Klasse
Variante 2: mind. 3 Wochen zwischen 7. und 8. Klasse
Eine Arbeitsbestätigung vom Dienstgeber mit Angabe der Zeitdauer und der Art der Arbeit wird für das Ansuchen zur Gesellenprüfung benötigt.
Beim Arbeitszeugnis muss nicht die Bezeichnung „Praktikum“ vorkommen.
Die Schule kann ihnen Betriebe bekanntgeben, es ist jedoch wesentlich zielführender, wenn sie in ihrem Bekanntenkreis ein, dem jeweiligen Handwerk entsprechenden Unternehmen, kontaktieren.
7. Internat/ Halbinternat

Wie sind das Internat und das Halbinternat strukturiert?

Das Werkschulheim Felbertal wird als „Höhere Internatsschule“ geführt. Derzeit wohnen rund 180 Schüler im Vollinternat, etwa 150 Schüler und Schülerinnen besuchen das „Halbinternat“.

Das Internat
Das Internat ist nach Kleingruppen strukturiert, die in mehreren Internatshäusern zu je zwei Gruppen organisiert sind. Zwölf Kinder / Jugendliche sind jeweils einem Erzieher / Betreuer zugeordnet. Dieser ist für die Lernbetreuung und die Freizeitgestaltung sowie für das Funktionieren der alltäglichen Abläufe zuständig. Jedem Internatshaus sind somit zwei Betreuer zugeordnet, die abwechselnd tageweise Dienst haben.
Derzeit wird die Wohnsituation durch den Neubau beziehungsweise die umfassende Sanierung der bestehenden Häuser infrastrukturell entscheidend verbessert. Statt der bisherigen Dreibett-Zimmer und einem gemeinsamen Bad wird schrittweise auf Zweibettzimmer mit Nasszelle umgestellt.

Das Halbinternat
Die Schüler und Schülerinnen im Halbinternat sind in einem eigenen Haus untergebracht und in Gruppen zu etwa 20 Personen strukturiert. Der zuständige Erzieher/ die zuständige Erzieherin ist für die Betreuung und Aufsicht bis 17 Uhr zuständig.
Der Einzugsbereich für das Halbinternat umfasst ausschließlich Schüler und Schülerinnen mit Wohnsitz aus folgenden Gemeinden: Adnet, Ebenau, Eugendorfer Berg, Faistenau, Fuschl, Hintersee, Hof, Koppl, Krispl, Plainfeld, Thalgau. Die tägliche An- und Abreise wird von den Eltern/ dem Elternverein eigenständig organisiert.

8. Mädchen im Internat

Gibt es auch Internatsplätze für Mädchen?

Konnten lange Zeit nur Mädchen aus der näheren Umgebung das Werkschulheim Felbertal besuchen, stehen seit dem Schuljahr 2011/12 auch für Mädchen Internatsplätze zur Verfügung. Dies betrifft sowohl Neueinsteigerinnen nach der Volksschule wie Quereinsteigerinnen von der 2. bis zur 5. Klasse. Damit möchten wir dem gesellschaftlichen Bedürfnis nach „Mädchen in die Technik“ entsprechen. Derzeit besuchen rund 20 Mädchen das Internat. Die Betreuung erfolgt durch geschulte Erzieher/innen. Ab dem Schuljahr 2013/14 wohnen die Mädchen in einem eigenen „Mädchenhaus“ am Plateau.  Die Erstklasslerinnen sind mit den Burschen im Haus der ersten Klasse untergebracht, Ihre Wohn- Wasch und WC-Bereiche sind jedoch räumlich von jenen der Burschen getrennt.

9. Betreuung / Fördern

Was geschieht, wenn die Kinder krank werden?

Am Werkschulheim gibt es eine eigene Krankenstation, die von Regina Hamberger Montag bis Freitag von 7:30 bis 13:30 Uhr betreut wird. Im Krankheitsfalle stehen zwei Zimmer mit Betten zur Verfügung. Die Eltern werden sofort verständigt und können Ihr Kind jederzeit abholen und zuhause pflegen. Sind die Eltern verhindert, übernimmt die Krankenstation die Betreuung.

An wen kann sich mein Kind bei persönlichen Problemen wenden?

Immer wieder kommt es vor, dass Heranwachsende mit Krisen konfrontiert sind, die von Liebeskummer bis zu existentiellen Fragen reichen. Am Werkschulheim gibt es hierfür drei Ansprechstationen: Mag. Günter Ketterer und Mag. Franz Ginzinger fungieren seit diesem Schuljahr als „Vertrauenslehrer“. Sie haben die KIS-Ausbildung absolviert und können von den Schülerinnen und Schülern jederzeit kontaktiert werden. Regina Hamberger betreut die Kinder in vielen Gesprächen und in ihrer „Wohlfühl-Oase“. Wöchentlich hält Mag. Kellner-Steinmetz am Freitag Vormittag seine Sprechstunde. Er ist ausgebildeter Psychologe.

Gibt es bei Ihnen eine Lernbetreuung?

Die Lernbetreuung findet durch den zuständigen Erzieher/ die Erzieherin statt. Von der 1. bis zur 6. Klasse findet täglich von 16:20 bis 18:00 Uhr eine „Lernstunde“ statt, in der die Hausübungen gemacht werden und die Vorbereitung auf den Unterricht stattfindet. Der Erzieher überprüft die Vollständigkeit der Hausübungen und organisiert notwendige Lernschritte mit den Schülern, die sich auch gegenseitig unterstützen. Von den Lehrkräften der Schüler erhält der betreuende Erzieher über die jeweiligen Leistungen regelmäßig schriftliche Rückmeldungen, die auch den Eltern zugänglich sind. Ausgehend von diesen Informationen kann er auf dieser Basis die notwendigen Schritte einleiten und organisieren. Die Lernbetreuung im Halbinternat ist in ähnlicher Form organisiert, jedoch zeitlich beschränkt, da die Kinder täglich um 17 Uhr nach Hause fahren.

Nehmen sie auch Legastheniker und Kinder mit Lese- und Rechtschreibschwäche?

Für die Betreuung von Legasthenie ist Annemarie Wolfgruber zuständig, die eine umfangreiche einschlägige Ausbildung vorweisen kann. Zuerst erfolgt eine genaue Diagnose, dann wird ein individuelles Arbeitsprogramm erstellt. Erfahrungsgemäß braucht das notwendige Training eine  individuelle Betreuung durch geschultes Personal. Die Organisation übernimmt Frau Wolfgruber, die Kosten sind von den Betroffenen zu übernehmen. Analog verfahren wir bei auffällig lese- und/oder rechtschreibschwachen Kindern.

10. Freizeit / Wochenende

Gibt es am Wochenende auch spezielle Freizeitangebote?

Neben dem gemeinsamen Lernen ist die abwechslungsreiche Freizeitgestaltung besonders wichtig. Drei Mal pro Semester (sechs Mal im Schuljahr) findet für die Internatsschüler ein abwechslungsreich strukturiertes Wochenende am Werkschulheim Felbertal statt. Dieses ist für alle Schüler der 1. bis 6. Klasse verpflichtend und dient sowohl der aktiven Erholung wie auch dem Lernen und der Stärkung und Vertiefung des Zusammenlebens in der Gruppe. Die Termine werden zu Schulbeginn bekannt gegeben. Auf Wunsch können auch die Halbinternen Schüler an einzelnen Programmpunkten teilnehmen. Zudem gibt es für alle Schüler die Gelegenheit an jedem weiteren kurzen Wochenende (Unterricht am Samstag) nachhause zu fahren oder im Internat zu bleiben. Auch an diesen Wochenenden ist die erzieherische Betreuung gewährleistet und finden in eingeschränktem Maße (abhängig von der Zahl der anwesenden Schüler) Freizeitaktivitäten und Lernbetreuung statt. An den Wochenenden mit Unterrichtsende am Freitag fahren alle Schüler und Schülerinnen nachhause.

Welche Freizeitangebote gibt es an ihrer Schule?

Das Werkschulheim bietet zahlreiche Freizeitmöglichkeiten. Im Sport gibt es neben den betreuten Neigungsgruppen wie Fußball und Volleyball weitere Aktivitäten. Nahezu ganzjährig bespielbar ist der Soccerplatz, und der Volleyballplatz, weiteres stehen ein Bogenschießplatz, eine Eisstockbahn, der Street-Soccer-Platz und Tennisplätze zur Verfügung, auch die beiden Turnhallen (eine mit Kletterwand) können unter Aufsicht eines Erziehers in der Freizeit genützt werden. Die „Kleinen“ finden im angrenzenden Wald reichhaltige Möglichkeiten zum Hütten- und Staudammbauen. Für Oberstufenschüler steht ein eigenes Fitnessstudio zur Verfügung und am Abend öffnet das „Zentrum“, unser Schülertreff, seine Pforten. Im musischen Bereich gibt es verschiedene Möglichkeiten ein Instrument zu erlernen, Leseratten finden in der zentralen Schulbibliothek ein reichhaltiges Angebot. Tanzkurse, Perchtenschnitz-, Drechslerkurs, Bogenbau- und Didgeridookurs werden fallweise angeboten.

11. Kosten

Wie hoch sind die Schul- und Internatskosten?

Für Unterbringung, Verpflegung, Schule und Werkstätte gelten folgende Beträge:

Interne:  € 595,-- (1.Kl.), € 613,-- (2. Kl.), € 643,-- (3.-4.Kl.) € 696,-- (5.-8.Kl.) 12 x im Jahr; € 835,20 (9. Kl.) 10 x im Jahr

Halbinterne:  € 379,-- (1.Kl.), € 390,-- (2. Kl.), € 405,-- (3.-4.Kl.)  € 433,-- (5.-8.Kl.) 12 x im Jahr; € 519,60 (9. Kl.) 10 x im Jahr


 weitere Details

12. Abschluss mit Gesellenprüfung und Matura

Wie erfolgt der Schulabschluss? Welche Berechtigungen sind damit verbunden?

Die Ausbildung am Werkschulheim beinhaltet die beiden großen Komplexe Handwerksausbildung und Gymnasium, die jeweils eigene Abschlussprüfungen beinhalten. Im Handwerk schließt die Ausbildung mit dem so genannten „Technikerprojekt“ in der 8. Klasse und den theoretischen Prüfungen in Fachkunde und Betriebwirtschaftslehre am Beginn der 9. Klasse ab. Das „Technikerprojekt“ besteht im Kern aus drei Projektwochen, in denen das Gesellenstück geplant und gefertigt wird: eine Woche im Dezember ist dem Zeichnen der Pläne am Computer gewidmet, zwei Wochen am Ende des Schuljahres sind der Produktion des Gesellenstückes in den Werkstätten vorbehalten. Diese Lehrabschlussprüfung ist rechtlich gesehen Bestandteil der Reifeprüfung, die mit dem schulischen Teil am Ende der 9. Klasse beendet wird und wie in jedem Gymnasium aus den schriftlichen und mündlichen Reifeprüfungen besteht. Das Abschlusszeugnis am Werkschulheim beinhaltet also sowohl den Lehrabschluss wie die Matura. Es berechtigt zu jedem Universitätsstudium, zum Besuch der einschlägigen Fachhochschulen und beinhaltet die Zulassung zur Meisterprüfung im gewählten Handwerk

Neu ab dem Schuljahr 2013/14:

Interessierte und besonders befähigte SchülerInnen können ab dem Schuljahr 2013/14 Module zum Meisterbrief erwerben. Besonders attraktiv für alle SChülerInnen der Abschlussklassen ist die Möglichkeit im Rahmen einer  so genannten „unverbindlichen Übung“ die Unternehmensprüfung zu absolvieren. Die Prüfung erfolgt extern in der Salzburger Wirtschaftskammer.