Tischlereitechnik am Werkschulheim Felbertal

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Abteilungsleiter: Dipl.-Päd. Christian Grömansberger, Patrick Schaidreiter BEd

Im ersten Ausbildungsjahr der Tischlereitechnik werden alle Techniken der manuellen Holzbearbeitung erlernt. Die Schüler/innen fertigen ein Kleinmöbel, in dem möglichst alle klassischen Holzverbindungen und Arbeitsgänge vorkommen. Das kann beispielsweise eine Zirbentruhe sein.

Ab dem 2. Ausbildungsjahr baut man komplexe Möbelstücke, deren Schwierigkeitsgrad sich von Klasse zu Klasse steigert. Besonderes Augenmerk wird auf saubere Ausführung, Maßgenauigkeit, Oberflächengüte, gutes Design und mit zunehmender Ausbildungsdauer auch auf die Fertigungszeit gelegt.

Neben der Praxis steht auch das fachtheoretische Wissen auf dem Lehrplan. Ein Beispiel: Wenn ein Schüler in der Werkstätte einen Schreibtisch fertigt, zeichnet er diesen vorher im Fachzeichenunterricht auf CAD und stellt ihn danach mit einem Renderprogramm fotorealistisch am Bildschirm dar.

Zum Abschluss der Handwerksausbildung wird von jeder Schülerin und von jedem Schüler ein Gesellenstück geplant und zur Gänze selbst gefertigt. Anschließend werden vor der Prüfungskommission die Prüfungen abgelegt. Bei der Präsentation und Beurteilung der Arbeit sind Vertreter der Landesinnung anwesend.

Die Module zum Meisterbrief können von den Schülerinnen und Schülern während der letzten beiden Klassen absolviert werden