Unsere Schulschwerpunkte

Vorbereitung auf die neue Reifeprüfung ( mit Vorwissenschaftlicher Arbeit, Kompetenzorientierung und zentralen Aufgabenstellungen bei Klausuren)

Seitens des BM.BF wird die Reifeprüfung mit vorwissenschaftlicher Arbeit, Kompetenzorientierung und zentralen Aufgabenstellungen bei den schriftlichen Klausuren für alle Gymnasien ab 2014/15 neu ausgerichtet (für das Werkschulheim Felbertal erst ein Jahr später, da unsere Oberstufe auf 5 Jahre angelegt ist). Dies bringt erhebliche Anstrengungen mit sich und wird schrittweise im Unterricht vorbereitet und erprobt. Konkret betrifft dies vor allem die 5.- 7. Klassen in der Oberstufe. Hier werden die Lehrpläne und Themengebiete in den Parallelklassen vereinheitlicht und die neuen Prüfungsanforderungen im Unterricht schrittweise eingeübt. Die Vorwissenschaftliche Arbeit ist dabei für das Werkschulheim keine wirkliche Neuerung, da wir seit Jahrzehnten in der 8. Klasse für alle Schüler eine ähnlich strukturierte „Hausarbeit“ verpflichtend eingeführt haben.

Eigenverantwortliches Lernen und Arbeiten: Beispiel Lernstunde

Unsere SchülerInnen sollen möglichst früh die Fähigkeit erlangen, eigenverantwortlich zu arbeiten und zu lernen. Dies betrifft sowohl die Unterrichtsgestaltung als auch die betreuten Lernzeiten, in denen die Hausübungen gemacht werden. Hinsichtlich der Neustrukturierung der Lernbetreuung beginnen wir in diesem Schuljahr schwerpunktmäßig mit der ersten Klasse. Hier werden auch räumlich neue Wege beschritten. Die Schülerinnen arbeiten in der Lernzeit nicht mehr in einem großen Raum, sondern in entsprechend ausgestatteten kleineren  räumlichen Einheiten.

Offenes Lernen / Freiarbeit

Bezogen auf den Unterricht ist es unser Ziel, die Schüleraktivitäten während des Unterrichts zu forcieren und die Eigenverantwortung der SchülerInnen für ihre Arbeitsleistungen zu stärken. Ein zentraler Ansatzpunk dabei ist das Angebot von Phasen offenen Lernens im Unterricht, besonders in der Unterstufe. Es geht hierbei darum, entsprechende Materialien bereit zu stellen und Arbeitsvoraussetzungen zu schaffen, damit SchülerInnen Inhalte eigenständig erarbeiten  können. Dieses Modell wird schwerpunktartig in zwei Klassen entwickelt, aber auch in anderen Klassen eingesetzt.

Zusammenarbeit mit der Universität Salzburg: Neue Lern- und Arbeitskultur

Wie geschildert haben wir schulintern den Schwerpunkt der Schulentwicklung auf die Lern- und Lehrkultur in Unterricht und Internatsbetreuung gesetzt. Dieser mittelfristige Prozess wird über die Dauer von zwei Schuljahren von der Universität Salzburg, School of Education, unter der Leitung von Dr. Martina Martinek, begleitend betreut und evaluiert. Es gibt dazu ein breites, mehrstufiges Fortbildungsangebot für die Lehrerschaft und ausführliche Evaluierungen der SchülerInnen. Ausgehend von dieser Evaluierung werden maßgeschneiderte  Angebote entwickelt und schrittweise umgesetzt.

Arbeitssprache Englisch

In einzelnen Unterrichtsfächern wird in verschiedenen Klassen der Oberstufe in kleineren Unterrichtseinheiten Englisch als Arbeitssprache eingesetzt. Der auf Englisch unterrichtete Lehrstoff wird natürlich auch auf Englisch geprüft. Ziel ist es, die heute im Wirtschafts- und Alltagsleben so wichtig gewordene Verwendung von Englisch auf möglichst vielen Ebnen zu etablieren

Abstimmung von Schularbeiten und Tests in Parallelklassen

Bereits seit einigen Jahren versuchen wir, soweit möglich und sinnvoll, Schularbeiten und Tests in Parallelklassen inhaltlich und quantitativ abzustimmen und zu vereinheitlichen, um möglichst vergleichbare Anforderungen zu stellen.

Handwerksausbildung – Auf dem Weg zum Meisterbrief

Die Weiterentwicklung unserer Handwerksausbildung, die im letzten Schuljahr konzipiert und von den einzelnen Innungen sowie der Wirtschaftskammer  bewilligt wurde, stellt für engagierte SchülerInnen ein sehr attraktives, neues Angebot dar: ab diesem Schuljahr besteht die Möglichkeit, einzelne beziehungsweise alle Module für den Meisterbrief zu erwerben. Schwerpunkt für die heurigen Abschlussklassen ist hierbei die Unternehmerprüfung, die optional in der 9. Klasse abgelegt werden kann. Die Vorbereitung erfolgt am Werkschulheim in Form einer „unverbindlichen Übung“, die Mag Schweiger leitet, die Prüfung wird anschließend extern von der Wirtschaftskammer abgenommen.

Internatssprecher und Schülermitgestaltung

Auf Wunsch und Initiative der Schülervertreter wird ab diesem Schuljahr eine neue Idee für das Halbinternat und Internat umgesetzt. Der neu eingeführte Internatssprecher (ergänzend zum gesetzlich vorgesehenen Schulsprecher) sowie die Aufwertung der Gruppensprecher sollen die Partizipation der SchülerInnen am Schul- und Internatsleben erleichtern und verbessern. In einem von allen Schulpartnern  im SGA bewilligten Konzept wurden Wahlmodus und Aufgabenbereiche festgelegt.